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News

28Jan

Polizeiliche Strafverfolgung der Zukunft: Diskussionsveranstaltung am 18.02.2016 in Karlsruhe

Am Donnerstag, den 18.02.2016 wird Christina Merz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ABIDA, als Diskutantin an einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Thema „Predictive Policing. Die vorhergesagte Zukunft“ teilnehmen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „12 Köpfe, 12 kontroverse Positionen, eine Herausforderung: Die digitale Revolution“, die von der Evangelischen Akademie Baden organisiert wird, statt.

28Jan

Big Data und Scoring in der Finanzbranche

Scoring beschreibt Bewertungsverfahren, vor allem zum Zwecke der Bonitätsbeurteilung. Big Data beeinflusst die Berechnung von Wahrscheinlichkeitsprognosen durch die Erschließung weiterer Datenquellen (z.B. Social Media-Daten) und durch erweiterte Analysemöglichkeiten. Dies hat zur Folge, dass in immer mehr Lebensbereichen Scoring zur Grundlage von Entscheidungen wird. Seit 2009 ist Scoring im Bundesdatenschutzgesetz geregelt und es besteht ein Anspruch des Betroffenen auf eine kostenlose Auskunft einmal im Jahr.

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27Jan

ABIDA Dossier zu „Predictive Policing - Polizeiliche Strafverfolgung in Zeiten von Big Data“

ABIDA veröffentlicht ein weiteres Dossier. Unter dem Titel „Predictive Policing - Polizeiliche Strafverfolgung in Zeiten von Big Data“  geht Christina Merz auf das Thema vorhersagende Polizeiarbeit und den Zusammenhang mit Big Data ein.

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Mit den Dossiers werden regelmäßig ausgewählte Big Data-Themen kurz und prägnant dargestellt.

27Jan

ABIDA-Fachtagung 15./16.02.2016: Anmeldung jetzt möglich

Am 15./16.02.2016 findet die interdisziplinäre Fachtagung „Big Data und Gesellschaft – Zwischen Kausalität und Korrelationen“ in den Räumlichkeiten der Münster School of Architecture (MSA) am Leonardo-Campus 10, 48149 Münster statt.

27Jan

Autonom – vernetzt – gesteuert: 3 Tage Bad Herrenalber Gespräche zu Veränderungen der Gesellschaft (29.01.-31.01.2016)

Am kommenden Wochenende lädt die Evangelische Akademie Baden zu den 26. Herrenalber Gesprächen mit dem diesjährigen Thema: Autonom – vernetzt – gesteuert: Steuerungstechnik verändert Gesellschaft nach Bad Herrenalb ein. Innovationen in der Steuerungstechnik werden aus drei Perspektiven beleuchtet und diskutiert: Dem aktuellen (technischen) Entwicklungsstand, der zugrundeliegenden Denksystem und den Auswirkungen auf die Gesellschaft.

27Jan

Predictive Policing – Polizeiliche Strafverfolgung in Zeiten von Big Data

Christina Merz, M.A.

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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21Jan

Gelungener Austausch: „ABIDA“ trifft das vom Justizministerium des Landes NRW ins Leben gerufene Projekt „Digitaler Neustart“

Am 19.01.2016 fanden sich Herr Dr. Andreas Christians, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung Öffentliches Recht und Privatrecht (vorne, 5. v. links) zusammen mit den weiteren Vertretern des Justizministeriums NRW, Herrn RiOLG Dr. Götz (vorne, 4. v. links), Herrn RiLG Liepin (vorne, 6. v. links) sowie Frau Schmitz (vorne, 3. v. rechts) am ITM ein.

18Dec

Vorträge internationaler Wissenschaftler

Die ABIDA-Mitarbeiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) Münster hatten am Mittwoch den 16. Dezember die Gelegenheit zum Austausch mit internationalen Wissenschaftlern. Bei der öffentlichen Vortragsveranstaltung zum Thema „Datenschutz und Informationsrecht“ sprach zunächst Prof. Dr. Guido Westkamp, LLM. (London), ehemaliger Doktorand von Prof. Hoeren, über seine Arbeit in dem Bereich des rechtsvergleichenden Urheberrechts an der Queen Mary University of London.

Frau Panagiota Kiortsi referierte anschließend über ein Thema, das derzeit nicht nur in Deutschland kontrovers diskutiert wird: Die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken. Mit dem allgemeineren Verhältnis von Menschenrechten und Internet beschäftigt sich die griechische Gastwissenschaftlerin, die momentan für einige Wochen am ITM forscht, in ihrer Rolle als Anwältin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Athen.

Anschließend sprachen die chinesische Wissenschaftlerin Fanfai Ji über den gewerblichen Rechtsschutz von „made in Germany“ Produkten in China und Frau Shalene Edwards, ehemalige Mitarbeiterin am ITM, über das Thema Whistleblowing, das sich insbesondere seit den Enthüllungen von Edward Snowden einer großen Popularität erfreut.

Zum Abschluss stellten einige ABIDA-Mitarbeiter ihre Dissertationen aus dem Bereich Big Data vor und konnten durch den anschließenden Austausch mit den internationalen Wissenschaftlern wertvolle Anregungen gewinnen. Am Nachmittag stand ein Kinobesuch auf dem Programm. Gezeigt wurde der Film „Democracy – im Rausch der Daten“, welcher den Gesetzgebungsprozess der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (ABIDA-Dossier zu diesem Thema abrufbar unter http://www.abida.de/sites/default/files/Big%20Data%20%26%20Privacy.pdf) dokumentiert. Erst vorgestern hatten sich hierbei die Verhandlungsführer von EU-Parlament und Rat auf eine gemeinsame Fassung verständigt. Eine Einführung zum Film gab es vom Regisseur persönlich. David Bernet („Raising Resistance“) stand auch nach der Vorführung Rede und Antwort und gab spannende Einblicke in die Arbeit der EU, die er fünf Jahre lang beobachtet hatte.

Bild: ABIDA-Projektkoordinatorin Dr. Barbara Kolany-Raiser, Panagiota Kiortsi, Guido Westkamp und Fanfai Ji (von links nach rechts).

04Dec

Die ersten ABIDA-Dossiers sind erschienen

Die ersten ABIDA Dossiers sind erschienen. Mit den Dossiers werden regelmäßig ausgewählte Big Data-Themen kurz und prägnant dargestellt.

Die ersten Themen:

  • Bedeutung von Big Data für die Rechtswissenschaft und Rechtspraxis
  • Rechtliche Einordnung von Big Data & Automotive
  • Big Data in der Bildung
  • Big Data und Privacy - Was kommt aus Brüssel?
  • Safe-Harbor-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs
04Dec

Die Bedeutung von Big Data für die Rechtswissenschaft und die Rechtspraxis

Während vor unseren Augen eine vierte industrielle Revolution stattfindet, werden auch uralte rechtliche Grundprinzipien vor neue Herausforderungen gestellt: Können beispielsweise autonom miteinander kommunizierende Maschinen eigene Willenserklärungen abgeben? Was würde dies für das Institut der Willenserklärung bedeuten? Welche neuen Haftungsproblematiken entstehen durch autonome Systeme? Welche Rolle spielt das Recht als Ordnungs-, Steuerungs- und Gestaltungselement bei der Beantwortung dieser Fragen?

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